Ausbildung: Berlin sucht Bauingenieure und Therapeuten

Weil ein Viertel des Personals aus Verwaltung und landeseigenen Betrieben bald aufhört, will Berlin 15.000 Berlinern eine Ausbildung ermöglichen.

Das Land Berlin will mehr eigenen Nachwuchs ausbilden, um den riesigen Personalbedarf in den Verwaltungen zu decken. Derzeit befinden sich 12.000 Berliner in einer landeseigenen Ausbildung, 9500 in einer der Verwaltungen, 2500 in den landeseigenen Betrieben. Die Zahl soll sich auf 15.000 erhöhen. "Wir haben die Zahl der Auszubildenden bereits in den beiden vergangenen Jahren um jeweils zehn Prozent erhöht, jetzt wollen wir noch einmal 20 Prozent mehr ausbilden", sagte der für das landeseigene Personal zuständige Finanzsenator, Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), der Berliner Morgenpost. Aktuell verfügt das Land insgesamt über 109.000 Mitarbeiter, vor drei Jahren waren es noch 104.000.

Die Berliner Verwaltung benötigt dringend neues Personal, da rund ein Viertel der Mitarbeiter in den kommenden Jahren altersbedingt ausscheiden. Um das zu erreichen, plant Kollatz-Ahnen eine Reihe von Neuerungen. So sollen sich künftig nicht mehr die einzelnen Verwaltungen um den eigenen Nachwuchs kümmern. Stattdessen sollen Sammelausschreibungen erfolgen. "Da, wo das Land und die Bezirke das gleiche Personal suchen, lohnt sich das", sagt Kollatz-Ahnen. Die Stellen für Bauplaner, die in allen Bezirken zur Beschleunigung von Baugenehmigungen und in der Hauptverwaltung gesucht werden, werden künftig demnach zentral von der Finanzverwaltung ausgeschrieben.

Personalbedarf für Mangelberufe selbst decken

Außerdem will das Land neue Ausbildungsgänge anbieten, um den Personalbedarf für Mangelberufe selbst decken...

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