Ausgang der ersten Wahlrunde in Frankreich lässt Euro steigen

Emmanuel Macron

Der Euro hat mit einem deutlichen Gewinn auf den Ausgang der ersten Wahlrunde in Frankreich reagiert. Die Gemeinschaftswährung stieg am Montag im asiatischen Handel auf bis zu 1,0937 Dollar und notierte bei Handelsschluss in Tokio bei 1,0865 Dollar. Am Freitagabend hatte der Euro 1,0726 Dollar gekostet.

An der Börse in Tokio schlossen die Aktienkurse 1,37 Prozent im Plus. Der Index Nikkei der 225 wertvollsten börsennotierten Unternehmen schloss bei 18.875,88 Yen. An den europäischen Börsen wurden am Morgen ebenfalls Kurssteigerungen erwartet.

Laut vorläufigen Angaben des französischen Innenministeriums kommt der Pro-Europäer Emmanuel Macron im ersten Wahlgang auf knapp 24 Prozent. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen erzielte knapp 22 Prozent. Die Konservativen und Sozialisten erlitten mit ihren Kandidaten François Fillon und Benoît Hamon historische Niederlagen und sprachen umgehend Wahlempfehlungen für den Mitte-Kandidaten Macron aus. Sein Erfolg wurde in Berlin und Brüssel überschwänglich begrüßt.

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