Ausgekocht: Wagyu - So schmeckt das teuerste Steak der Welt

Echtes japanisches Wagyu-Fleisch vom Kobe-Rind

Werbung ein - "Schmelzen im Mund, nicht in der Hand". Hier ist das anders. Wie seltsam, bei Fleisch an Schokolade zu denken. Ich bin nervös.

Was da vor mir liegt, sind die ersten Wagyu-Steaks meines Lebens - und gleich sechs davon. Eine Premiere in doppelter Hinsicht. Denn es sind nichtirgendwelche Wagyu-Steaks, sondern echte japanische. Das ist so besonders, weil bis vor einigen Wochen noch niemand außerhalb Japans solches Fleisch verkosten durfte.

Oh sicher, der Hype um das butterig-zarte Fleisch ist nicht neu, sondern schon Jahre alt. Wagyu-Steaks bekommt man überall, wenn man bereit ist, dafür viel Geld zu zahlen. Aber bislang war das eben nicht vom echten japanischen Tajima-Rind. Grund war ein Importverbot in der EU für japanisches Rindfleisch, ein Racheakt, weil Japan im Rahmen der BSE-Krise kein europäisches Fleisch mehr importieren wollte.

Seitdem konnte man Wagyu zwar in Restaurants bestellen, aber es stammte von Rindern aus den USA, aus Deutschland oder aus Australien, Kreuzungen mit dem Sperma japanischer Bullen. Mutterkühe haben in Japan Ausreiseverbot. Häufig nannte das Fleisch sich "Wagyu-Style", denn es war kein echtes Wagyu. Und schon gar kein Kobe, denn das darf sich nur nennen, was aus der japanischen Präfektur Hyogo aus der Nähe der Hauptstadt Kobe stammt. Damit musste sich die Welt die letzten Jahre begnügen. Nur wer in Japan Urlaub machte oder dort auf Geschäftsreise war, kam in den Genuss echten Wagyus.

Kilopreis zwischen 390 und 500 Euro

Die Steaks habe ich ...

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