Auswärtiges Amt rät bei weiteren italienischen Regionen von Reisen ab

Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Epidemie in Italien rät die Bundesregierung von Reisen in weitere Gebiete des Landes ab. Entsprechende neue Reise- und Sicherheitshinweise wurden am Sonntag vom Auswärtigen Amt veröffentlicht

Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Epidemie in Italien rät die Bundesregierung von Reisen in weitere Gebiete des Landes ab. Entsprechende neue Reise- und Sicherheitshinweise wurden am Sonntag vom Auswärtigen Amt veröffentlicht. In ihnen wird bei deutlich mehr Regionen als bisher von Reisen abgeraten. Grundsätzlich sollten Bundesbürger ihre "Reisen in und nach Italien derzeit auf das Notwendige" beschränken.

Konkret rät die Bundesregierung nun "von Reisen in die Regionen Lombardei und Emilia-Romagna, die Provinzen Modena, Parma, Piacenza, Reggio Emilia und Rimini in der Emilia-Romagna, die Provinzen Pesaro und Urbino in Marken, die Provinzen Padua, Treviso und Venedig in Venetien sowie Asti, Alessandria, Novara, Verbano-Cusio-Ossola und Vercelli im Piemont" ab.

Von "nicht erforderlichen Reisen in die autonome Provinz Bozen-Südtirol" in der Region Trentino-Südtirol sowie in die übrigen Provinzen der Emilia-Romagna (Bologna, Ferrara, Forli-Cesena und Ravenna) wird ebenfalls abgeraten.

Wegen der Coronavirus-Epidemie hatte die Regierung in Rom zuvor ein grundsätzliches Ein- und Ausreiseverbot für weite Gebiete in Norditalien erlassen. Betroffen sind insgesamt mehr als 15 Millionen Einwohner. Zu den gesperrten Gebieten gehören unter anderem die Wirtschaftsmetropole Mailand und der Touristenmagnet Venedig. Diese für Europa beispiellose Maßnahme soll bis zum 3. April gelten.