Automarkt bremst im April deutlich ab

Güterwagen der Bahn, beladen mit Neuwagen, stehen auf einem Rangierbahnhof. Foto: Peter Kneffel

Der deutsche Automarkt hat sich nach einem guten Jahresstart im April deutlich abgekühlt. Im vergangenen Monat wurden in Deutschland 290 697 Pkw neu zugelassen und damit 8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg mitteilte.

Im vergangenen Jahr waren die Osterfeiertage allerdings in den März gefallen. Seit Jahresbeginn gibt es auf dem deutschen Automarkt aber noch ein Zulassungsplus von 2,5 Prozent.

Alle deutschen Hersteller verzeichneten im April ein Minus bei den Zulassungen. Audi, BMW, Mercedes, VW und Opel mussten prozentual zweistellige Rückgänge einstecken. Der Anteil von Dieselantrieben sank auf 41,3 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 47 Prozent.

Besser entwickelten sich alternative Antriebsformen wie Elektroautos sowie Mischformen aus Verbrenner- und Elektromotor. Von Elektro- und Plugin-Hybrid-Antrieben wurden jeweils mehr als doppelt so viele Autos verkauft, die Stückzahlen blieben mit 1413 und 2174 Fahrzeugen aber weiter relativ gering.

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