AZ-Serie "München nicht wie geplant" - Teil 8: Münchens Bäche - Wenn's läuft, dann läuft's

Christian Pfaffinger

Wo ein Bacherl rinnt, da ist es gleich gemütlich. Wie München viele davon verlor – und erst langsam zurückgewinnt.

München - Kinder wissen, dass ein Bach was Wunderbares ist. Bloß Erwachsene vergessen das manchmal. Und dann schreiben sie Sätze wie diesen hier: "Die Beseitigung der Bäche trägt mit zur Altstadtsanierung bei, da die meisten Anlieger die Bäche mit Recht als Hindernis bei einer Modernisierung und einem Umbau ihres Althausbesitzes betrachten mussten." Den Satz hat jemand vom Münchner Baureferat aufgeschrieben, im Rückblick auf das Jahr 1960 und die damalige "Durchführung der Bachauflassung", bei der die Viertel links der Isar den größten Teil ihrer Bäche verloren haben.

Aufgeschüttet, zubetoniert oder in Rohre gepresst – das hat München vor allem in den 60er Jahren mit seinen Stadtbächen gemacht. Gerade die Isarvorstadt hat sich dadurch verändert: Hier flossen vom Westermühlbach aus früher mehrere Bäche ab, etwa der Pesen- oder der Glockenbach.

Nach der Bachauflassung blieb oberirdisch aber nur noch ein Stück Westermühlbacherl, das man nicht aufgeben konnte, weil es unter anderem für die Kühlung des Heizkraftwerks an der Müllerstraße gebraucht wurde.
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