AZ-Serie "München nicht wie geplant" - Teil 7: Erst Geldige, dann Polizei, jetzt Bürgerkultur

Christian Pfaffinger

Die Seidlvilla hat eine wechselvolle Geschichte. Wie Bürger den Bau nach und nach für sich gewonnen haben.

München - Die Ursprünge der Seidlvilla liegen im Bier. Damit ist nämlich das Geld zu ihrem Bau verdient worden. Denn das Vermögen, das Bauherrin Franziska Lautenbacher 1905 in die Villa steckt, stammt aus ihrer ersten Ehe mit einem der Bosse der Spaten-Brauerei.

Gut ein Vierteljahrhundert residiert die Hausherrin dort so dahin, dann stirbt sie. Das Haus wechselt mehrmals den Besitzer. Die Villa bleibt erst einmal eine nette Bude für Geldige. Dass sie einmal den Bürgern gehören würde, an sowas denkt noch keiner.

Die Seidlvilla haben sich die Münchner erobert. Sie gehörte erst Reichen, dann Baulöwen, wurde dann zur Zwischennutzung gebraucht und schließlich ganz den Schwabingern gewidmet – als ein Bürgerzentrum im Herzen des Viertels.
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