AZ-Serie "München nicht wie geplant" - Teil 5: Schauplatz Schwabing - Bürger gegen die Bauwut

Christian Pfaffinger

Ob in Altschwabing oder im Univiertel, das zur Maxvorstadt gehört: Um die Leopoldstraße protestieren die Bürger schon mal – mit Erfolg.

München - Es mag an der Universität liegen, am Künstlerflair des Viertels, am Mythos, den man auch ein bisserl leben muss, wenn man hier wohnt – an all dem mag es also liegen, dass in Schwabing und im Univiertel der Maxvorstadt schon ein besonderer Schlag haust. Einer, der meist eine Meinung hat und sie noch öfter zeigt, vor allem, wenn es um den eigenen Lebensraum geht. Hier leben eindeutig Bürger mit besonders viel Protestkultur. Und zwar mit einer, die besonders medienwirksam ist.

Auf Schwabing schaut die Stadt, das ist so. Freilich ist es auch nicht unbedingt wichtiger als Neuhausen oder das Westend. Aber mehr Beachtung kriegt es allerweil. Und darum hat es auch eine große Wirkung auf die Kultur der Bürgerbeteiligung in München, als in den 70er Jahren in Schwabing und der Maxvorstadt gegen zwei große Bauvorhaben demonstriert wird: im Leopoldpark und am Nikolaiplatz.

Sie folgen dem Aufruf der Aktion Maxvorstadt: Bürger demonstrieren Ende der Siebziger für den Erhalt des Leopoldparks. Foto: Klühspies

In beiden Fällen geht es darum, dass Plätze für Freizeit und Erholung gewonnen werden – gegen Profitinteresse.
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