Bäderbetriebe: Berliner Bäder müssen kein privaten Schwimmtrainer dulden

Private Trainer haben keinen Anspruch darauf, ihren Kunden das Schwimmen in öffentlichen Bädern beibringen zu dürfen.

Private Trainer haben keinen Anspruch darauf, ihren Kunden das Schwimmen in öffentlichen Bädern beibringen zu dürfen. Wie das Verwaltungsgericht am Mittwoch mitteilte, blieb der Antrag einer Firma, ihr die Nutzung der öffentlichen Bäder ohne Beschränkung zu ermöglichen, ohne Erfolg. Ein Anspruch, so der Beschluss des Gerichts im Eilverfahren, könne auch nicht aus dem Berliner Sportförderungsgesetz abgeleitet werden. Das diene "nicht der Förderung gewerbsmäßig betriebenen Sports". Die öffentlichen Schwimmbäder dienten allen Bevölkerungsgruppen zur sportlichen Betätigung, Erholung und Entspannung, sowie Schulen, Kindertagesstätten und förderungswürdigen Sportorganisationen.

"Unsere Arbeit störtden Badebetrieb nicht"

Zum Streit gekommen war es, weil die Unternehmergesellschaft "xray sports" aus Moabit der Ansicht ist, dass es für sie ein Nutzungsrecht in Berlins Bädern gibt. Wie Geschäftsführer Alexander Steinhart der Berliner Morgenpost am Mittwoch sagte, sei es jahrelang geduldet worden, dass Trainer vom Beckenrand aus ein oder zwei Sportler unterrichteten. "Das stört den Badebetrieb nicht, der Sportler beansprucht zudem nur so viel Wasserfläche wie er ohnehin zum Schwimmen braucht, und Eintritt haben doch alle gezahlt." Um zu überleben, würden er und andere private Schwimmtrainer dennoch jetzt so verfahren, wie es die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) wünschten, nämlich dass sie für den Schwimmunterricht eine Bahn anmieten.

"Sie kostet allerdings 60 Euro, das ist für uns wirtschaftl...

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