Ein Börsenexperte erklärt, warum der Plan des mutmaßlichen BVB-Attentäters völlig absurd war (549309)

Christoph Damm
BVB Borussia Dortmund Bus ExplosionGettyImages 667389030

Der Anschlag auf die Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund schockierte ganz Deutschland. Ein terroristischer Hintergrund wurde vermutet, doch jetzt scheint festzustehen: Es ging um Geld.

Nach Angaben der Generalbundesanwaltschaft handelt es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen 28-jährigen Deutsch-Russen. Ihm werden versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung zu Last gelegt. Sein Motiv war angeblich die Manipulation des BVB-Aktienkurses.

Mit Hilfe von Put-Optionsscheinen wollte er von fallenden Kursen der BVB-Aktie profitieren. Mit diesen Produkten können sich Anleger das Recht sichern, Aktien zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

So funktionieren Optionsscheine

Beispiel: Ein Investor sichert sich das Recht (die Option), eine beliebige Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu 10 Euro zu verkaufen. Das lohnt sich für den Anleger aber nur, wenn die Aktie zu dem Zeitpunkt unter 10 Euro notiert. Wäre sie zu dem Datum bei 15 Euro, würde ein Verkauf zu 10 Euro ihm einen Verlust einbringen.

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