Böse Überraschung bei heikler Mission: US-Spionageflugzeug wird in Amerikas Hinterhof plötzlich „aggressiv“ bedrängt

Business Insider Deutschland
Von diesem Flugzeug fühlte sich die US-Luftwaffe am Freitag bedrängt.


Wehe dem, der im Krieg der Informationen weniger Twitter-Follower hat. Wehe dem, der dann auch noch auf Spanisch schreibt, während der andere auf Englisch, der Weltsprache Nummer eins, zwitschert. Dieses Duell scheint entschieden, bevor der Twitterkrieg überhaupt begonnen hat. Doch weg vom Allgemeinen, hin zum Konkreten, hin zum Duell Venezuela gegen USA, hin zu zwei Regierungen, die sich nichts mehr zu sagen haben, ja sich am liebsten gegenseitig wegputschen würden. Hin zu einem kleinen Kalten Krieg, der am Freitag hoch über dem Karibischen Meer fast heiß geworden wäre.

Der Hintergrund:

Das sozialistische venezolanische Regime um Präsident Nicolás Maduro kämpft ums politische Überleben, seitdem sich Oppositionsführer Juan Guaidó Anfang 2019 auch mit westlicher Hilfe zum Übergangspräsidenten erklärt hat. Maduro kann sich bislang vor allem wegen der Unterstützung des venezolanischen Militärapparats an der Macht halten. Auch Russland und China stehen hinter dem Präsidenten. Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition brachten bislang keine Lösung. Das möchten die USA ändern. Sie wollen, dass Maduro geht. Sie haben deshalb harte Sanktionen gegen das venezolanische Regime verhängt.

Der Vorfall:

Unbestritten scheint, dass es am Freitag am Himmel über der Karibik zu einem Showdown zwischen einem US-Aufklärungsflugzeug des Typs EP-3 und einem venezolanischen Kampfflugzeug, einer SU-30 aus russischer Produktion, kam. Wie ein vom US-Militär veröffentlichtes Video zeigt, kamen sich die beiden Maschinen gefährlich nah.

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