"Bücher sind für junge Leser zu teuer": ZEW-Chef für Ende der Buchpreisbindung

Der Chef des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW, Achim Wambach, hat ein Ende der Buchpreisbindung gefordert. "Bücher sind für junge Leser zu teuer, deshalb sollte man die Bindung aufheben." (RONNY HARTMANN)
Der Chef des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW, Achim Wambach, hat ein Ende der Buchpreisbindung gefordert. "Bücher sind für junge Leser zu teuer, deshalb sollte man die Bindung aufheben." (RONNY HARTMANN)

Der Chef des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW, Achim Wambach, hat ein Ende der Buchpreisbindung gefordert. "Bücher sind für junge Leser zu teuer, deshalb sollte man die Bindung aufheben", sagte Wambach der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Mittwoch. Er verwies auf Länder wie die Schweiz und Großbritannien, die die Bindung abgeschafft und damit Erfolge bei jungen Leserinnen und Lesern erzielt hätten.

"Man kann den lokalen Buchhandel besser anders fördern – etwa über Zuschüsse für lokale Kulturveranstaltungen", sagte Wambach der Zeitung. In Deutschland gilt die Buchpreisbindung, die Verlage sind also verpflichtet, für jedes Buch einen festen Preis zu definieren und die Buchhandlungen müssen sich an diesen Preis halten.

hcy/mt