Bürgerinitiativen empört: Bahn zerstört Biotop für gefährdete Tiere in Hamburg

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Der geplante neue Fernbahnhof Diebsteich steht wieder einmal in der Kritik. Mehrere Bürgerinitiativen haben das Vorgehen der Deutschen Bahn hart angegriffen. Der Auslöser? Die Trockenlegung des sogenannten Posttrogs, eines Feuchtbiotops am Diebsteich. Die Bahn wehrt sich gegen die Vorwürfe. „Unter den Augen eines grünen Umweltsenators und eines grünen Verkehrssenators darf die Deutsche Bahn ein drei Hektar großes Feuchtbiotop, welches inmitten der Stadt zur Heimat von zahlreichen Bless- und Teichhühnern sowie Enten und zahllosen Amphibien geworden ist, vernichten“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Bürgerinitiativen „Prellbock Altona“, „Diebsteich 23“ und „Langenfelder Signal“. Fernbahnhof Diebsteich: Streit um Biotop „Posttrog“ Gemeint ist der ehemalige „Posttrog“, der vom Betriebsbahnhof Langenfelde bis zum Plöner Stieg am S-Bahnhof Diebsteich führt. Drei Jahrzehnte lang rollten auf dem tiefer gelegten Gelände neben der Bahnstrecke Waggons direkt ins Paketpostamt am Kaltenkircher Platz. Nach der Aufgabe des Posttrogs holte sich die Natur das Gebiet zurück – ein ungeplantes Biotop entstand. Dort siedelten sich Tier- und Pflanzenarten an, darunter seltene Vögel wie die Teichralle. Gefährdete...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo