BA und Bürger dagegen - Neues Umweltreferat: Protest gegen den Neubau-Plan

Eva von Steinburg

"Wir brauchen diesen Platz zum Auftanken": Der BA und viele Bürger lehnen die Planung für das Umweltreferat ab.

Sieben von 100 Münchnern haben hier schon Blut gespendet – im alten Gesundheitsamt in der Dachauer Straße 90. Der leerstehende Klotz aus den 60-er Jahren wird 2017 abgerissen.

Denn: Die Stadt wird hier einen Neubau für die Mitarbeiter des Referats für Gesundheit und Umwelt (RGU) errichten – auf ihrem 9.000-Quadratmeter-Grund an der Kreuzung Dachauer-/ Schleißheimer Straße. Das Umwelt-Haus soll 500 Arbeitsplätze bieten und 116 Autostellplätze in einer neuen Tiefgarage. Im BA Maxvorstadt läuft man jedoch Sturm gegen diese Pläne. Die Stadt will das Klima schützen? Dann hat ihr Umweltreferat eine Vorbildfunktion", sagen Stadtviertelpolitiker und wütende Maxvorvorstädter. Die wichtigsten Kritikpunkte:

Kritikpunkt 1: Optische Täuschung

Auf der Visualisierung der Architekten sähe der Bau anders aus, als später. "Wenn ich mir die Pläne genau ansehe, täuscht die Darstellung. Der Neubau ist ein hoher, massiver Riegel direkt an der Bürgersteigkante. Grüne Innenhöfe sind geplant. Aber es wird unrealistisch viel Platz und Grün simuliert", ärgert sich Svenja Jarchow, Grünen-Fraktionssprecherin im BA 3.

Kritikpunkt 2: Kahlschlag

Von 54 Bäumen sollen 52 gefällt werden, beklagt Baumschutzbeauftragte Ruth Gehling: "Die bioklimatische Situation wird ungünstig".
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