Bahnfernverkehr erzielt nach Einführung des Neun-Euro-Tickets Rekord-Umsatz

Von der Einführung des Neun-Euro-Tickets hat offenbar der Bahnfernverkehr stark profitiert. Die Branche erzielte im Juli, dem Monat der Einführung des Billigtickets für den Regionalverkehr, einen Rekord-Umsatz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat verdoppelten sich die Einnahmen demnach nahezu.

Den Angaben zufolge verbuchte der gesamte Dienstleistungssektor in diesem Sommer bislang ein sattes Plus. Den mit Abstand höchsten Umsatzzuwachs aller erfassten Bereiche erzielte demnach die Personenbeförderung in der Luftfahrt: Der reale Umsatz vervierfachte sich im Juni 2022 nahezu gegenüber dem Vorjahresmonat. Das Niveau vom Juni 2019, also vor der Corona-Pandemie, erreichte er jedoch nicht.

Auch die Umsätze der Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter legten stark zu und verdreifachten sich im Jahresvergleich. Hier wurde laut Statistischem Bundesamt sogar das Vorkrisenniveau übertroffen. Ähnlich sah es bei Reisebüros und -veranstaltern aus.

pe/bk