BASF vermeldet für 2011 Rekordzahlen

Chemiekonzern mit Nettogewinn von 6,19 Milliarden Euro

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben erneut Rekordzahlen erzielt. Der Ludwigshafener Konzern steigerte seinen Umsatz 2011 um rund 15 Prozent auf 73,5 Milliarden Euro und verzeichnete einen Nettogewinn von 6,19 Milliarden Euro, knapp 36 Prozent mehr als im Vorjahr. "2011 war erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für die BASF", erklärte der Vorstandsvorsitzende Kurt Bock in Ludwigshafen. Seinen Aktionären werde BASF deshalb eine Dividende von 2,50 Euro pro Aktie vorschlagen, was einer Steigerung von 13,6 Prozent entspreche.

Die nachlassende Konjunktur Ende vergangenen Jahres ging aber auch an dem Chemieriesen nicht spurlos vorbei. In Erwartung möglicher Preissenkungen hätten Kunden vorsichtiger disponiert, ihre Vorräte reduziert und ihre Bestellungen verzögert, erklärte Bock.

Für das laufende Jahr rechnet der Chemiekonzern damit, dass das weltweite Wirtschaftswachstum nach einem moderaten Start im Jahresverlauf wieder anziehen wird. Positive Impulse für die Chemieindustrie seien in erster Linie aus den Schwellenländern zu erwarten. Die Staatsschuldenkrise vor allem in Europa und den USA dämpfe hingegen die Wachstumsaussichten.

BASF ist das weltweit führende Chemieunternehmen, die Produktpalette umfasst Chemikalien, Kunststoffe, Pflanzenschutzmittel sowie Öl und Gas. Ende 2011 beschäftigte der Konzern nach eigenen Angaben 111.000 Mitarbeiter.

Quizaction