Basketball: Alba inmitten der Bayreuther Festspiele

Unter ihrem neuen Trainer Raoul Korner wurden Bayreuths Basketballer zum Überraschungsteam der Liga. Jetzt fordern sie Alba heraus.

Berlin.  Es ist lange her, dass eine Basketballmannschaft aus Bayreuth nach Berlin reiste und sich Hoffnungen machen durfte, die Punkte mitzunehmen. Nur wenige werden sich erinnern, dass die Franken unter Coach Les Habegger 1988 Pokalsieger wurden und ein Jahr später sogar mit der Meisterschaft und dem Cup das Double schafften. Nach dem Abstieg bis in die Regionalliga (1999), Insolvenz und Wiederaufstieg (2010) waren eher die unteren Tabellenregionen die sportliche Heimat des Klubs.

In dieser Saison jedoch formte der Österreicher Raoul Korner, der im vergangenen Sommer als Coach verpflichtet wurde, das Überraschungsteam der Liga. Bayreuth tritt am Freitag als Tabellenvierter bei Alba in der Mercedes-Benz Arena an (19 Uhr). Die Berliner sind Fünfter, mit drei Siegen weniger auf dem Konto als die Gäste.

Center Seiferth begann seine Karriere bei Marzahner Bären

Anfangs habe die Mannschaft selbst gestaunt, "dass wir so mitspielen konnten", sagt Bayreuths Center Andreas Seiferth, "mittlerweile ist aber aus der Überraschung Selbstbewusstsein geworden. Wir haben uns da oben festgesetzt." Sein Team sei von Verletzungen weitestgehend verschont geblieben und würde immer mit "sehr viel Energie spielen. Die Chemie stimmt, und wir sind offensiv recht talentiert. Wenn es einmal wackelt, dann eher in der Verteidigung."

Eine Analyse, die auch Alba treffend beschreibt, und Seiferth wird alles dafür tun, die Defensive der Berliner vor Probleme zu stellen. Denn für ihn ist es eine Art Heimspiel. Der 27-Jähr...

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