Basketball: Alba tanzt auf der Rasierklinge

Alba schwächelt nach der Ellbogen-Verletzung von Kapitän Dragan Milosavljevic erneut. In drei Wochen startet das Play-off.

Berlin.  Das T-Shirt "2017 PLAYOFFS - Mit Leib Und Seele" hat Alba für 14,95 Euro bereits im Angebot. Und seit Sonnabend steht fest, dass es hartgesottene Fans auch tragen werden. Trotz der blamablen 92:100-Niederlage in Bremerhaven . Denn der Tabellenneunte Gießen verlor mit 79:89 in Bayreuth und hat damit zwei Niederlagen mehr auf dem Konto als die Berliner, die auch den direkten Vergleich für sich entschieden haben. Zumindest Platz acht, der letzte, der die Play-off-Teilnahme sichert, ist Alba also nicht mehr zu nehmen.

Und nicht nur das: Bonn, vor den Berlinern auf Platz fünf der Tabelle, unterlag am Sonntag Göttingen mit 66:78 und verlor wie Alba bislang 17 Mal. Noch ist es sogar möglich, die Bonner, sollten sie weiter schwächeln, zu überholen, womit Alba den Top drei der Liga, Ulm, Bamberg und den Bayern, im Viertelfinale aus dem Weg ginge.

Probleme, die schon überwunden schienen

In Bremerhaven zeigte das Team von Ahmet Caki jedoch Schwächen, von denen man schon des Öfteren glaubte, dass sie überwunden wären. Sicherlich trat Alba ohne Peyton Siva und Dragan Milosavljevic an, aber die Halbzeit-Analyse von Sportdirektor Himar Ojeda, seinem Team fehle "Energie und Intensität" und mache "zu viele kleine Fehler", traf in dieser Saison nicht erst einmal zu – egal, wer auf dem Parkett stand.

Albas Probleme lagen bei den Eisbären mal wieder vor allem in der Verteidigung. Auch das ist schon geschrieben worden. Zuletzt nach der deftigen 81:93-Abreibung in Oldenburg.

Zu viele gegnerische Punkte

Bl...

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