Basketball-Bundesliga: Alba Berlin patzt in Bremerhaven

Das Basketballteam ist bei den Eisbären ohne Kapitän Milosavljevic chancenlos. Erst ein Endspurt macht das Ergebnis noch knapp.

Bremen/Berlin.  Das Basketballmannschaft von Alba ist erneut an einem Tiefpunkt angekommen. Drei Tage nach der schweren Ellbogen-Verletzung von Kapitän Dragan Milosavljevic verlor das Team von Ahmet Caki bei den Eisbären Bremerhaven mit 92:100 (41:54).

"100 gegnerische Punkte sind einfach inakzeptabel", sprach Akeem Vargas gleich das Auffälligste des Ergebnisses an. "Wir haben lange darüber geredet, dass wir die Partie wie ein Play-off-Spiel angehen wollten. Aber wir haben in der Defensive schlecht ausgesehen." Ein durchgängiges Problem dieser Saison, fügte er hinzu.

Wobei angemerkt werden muss, dass die acht Punkte Differenz am Ende dem Spielverlauf nicht wirklich gerecht wurden. Von der Mitte des ersten bis zum Beginn des Schlussviertels war Alba in allen Belangen unterlegen. Was aber nicht nur an der Verteidigung lag. Auch im Angriff und bei den Rebounds spielte der Tabellendreizehnte die Berliner teilweise an die Wand.

Nur zwei von zwölf Dreiern in Halbzeit eins im Netz

Anfangs sah es so aus, als gelänge es Cakis Team mit Gerald Robinson, Carl English und Vargas auf den kleinen Positionen in der Startelf, den Ausfall von Milosavljevic zu kompensieren. Nach der 13:11-Führung (6.) durch Gerald Robinson ging es jedoch im Sturzflug bergab. Nach dem ersten Viertel lag Alba 21:27, zur Halbzeit 41:54 zurück, hatte nur zwei von zwölf Dreiern getroffen (Bremerhaven sechs von zwölf) und das Rebound-Duell mit 13:24 verloren.

Erst als beim 52:76 (29.) Blamage und Debakel drohten, fanden die Berliner zu d...

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