Basketball: Disqualifikation von Vargas trübt Albas Freude

Alba hat gegen Tübingen einen wichtigen Sieg gelandet. Manager Marco Baldi setzte danach zu einer heftigen Schiedsrichter-Kritik an.

Berlin.  Die Sache wird ein Nachspiel haben, so viel steht fest. Allein, mit welchen Konsequenzen, werden Alba und Akeem Vargas erst in ein paar Tagen erfahren. Berlins Nationalspieler wurde beim 89:72-Sieg gegen Tübingen Mitte des dritten Viertels disqualifiziert. Wegen einer Tätlichkeit, wie Schiedsrichter Moritz Reiter sie mit Hilfe des Video-Beweises erkannt haben wollte. Sieht der unabhängige Spielleiter Dirk Horstmann das ähnlich, wird Alba zumindest am kommenden Sonntag in Bamberg (20.30 Uhr) ohne Vargas auskommen müssen.

Vargas trifft Philmore in der Verteidigungsbewegung

Albas Team gewann auch so deutlich, weil es gelang, den korbgefährlichsten Spieler der Gäste, Barry Stewart, mit konsequenter Verteidigung abzumelden. Genau damit war Vargas befasst, bevor er in die Kabine geschickt wurde. Der Berliner verfolgte Tübingens Topscorer und kollidierte mit Isaiah Philmore, der für Stewart einen Block gestellt hatte, im Basketball eine Allerweltssituation: Philmore drückt Vargas von sich, der hält auf dem rechten Bein stehend die Balance, sein linkes Bein geht hoch und trifft den Tübinger im Schritt; der Tigers-Spieler erholte sich danach aber glücklicherweise schnell.

Vargas selbst sprach, auch nachdem er die Szene in der Kabine noch zweimal gesehen hatte, von einer ganz normalen Verteidigungsaktion. Reiter sah wohl, dass Vargas' Bein ein wenig zu energisch und zu weit nach oben ging. Ob der Referee es bei einem Unsportlichen Foul hätte belassen können, das keinen Verweis nach sich g...

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