Basketball: Globetrotters als Missionare der guten Laune

Seit 90 Jahren bereiten die Harlem Globetrotters den Menschen Spaß. Am 6. Mai spielen sie in der Berliner Max-Schmeling-Halle.

Berlin.  Wir sehen ein erbittertes Abstiegsduell auf knietiefem Rasen mit sechs Gelben und zwei Roten Karten und nennen es ein Spiel – völlig korrekterweise. Kinder bauen eine Sandburg und wir sagen: Sie spielen. Auch da gibt uns der Duden recht, der "Spiel" sowohl als einen sportlichen Wettkampf nach bestimmten Regeln beschreibt, bei dem zwei Parteien um den Sieg kämpfen, "Spielen" aber auch als eine Tätigkeit, die zum Vergnügen, zur Entspannung, aus Freude an ihr selbst und an ihrem Resultat ausgeübt wird.

Tricks und Show stehen im Vordergrund

Eine Mischung aus beidem ist selten, dürfte aber am 6. Mai in der Max-Schmeling-Halle (18 Uhr) zu sehen sein, wenn die Basketballmannschaft der Harlem Globetrotters auf ihrer Welttournee in Berlin Station macht. Die rudimentäre Übereinkunft, dass zwei Mannschaften den Ball in den Korb werfen, gilt auch dann – ansonsten stehen Tricks und Show im Vordergrund. "Wir spielen nicht um Punkte, Sieg oder Niederlage", sagt Angelo Sharpless, den sie "Spider" nennen und der Spezialist des Teams für spektakuläre Dunkings ist, "sondern, um ein breites Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer zu bringen."

Was den Globetrotters sicher wieder gelingt, auch, weil die anderen Fünf auf dem Parkett mit dem Begriff Gegner nicht wirklich treffend beschrieben sind. Sie sind dazu da, wie bei einer guten Clowns-Nummer überfordert zu sein und mit den Zuschauern über die Ballstafetten, Albereien, Slapsticks und Tricks von Spider & Co. aus dem Staunen nicht mehr herauszukomm...

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