Basketball-Legende Michael Jordan spendet für "Florence"-Opfer

Basketball-Legende Michael Jordan spendet für die Opfer des Sturms "Florence"

Die Basketball-Legende Michael Jordan steht den vom Tropensturm "Florence" heimgesuchten Gebieten im Südosten der USA finanziell bei. Der 55-Jährige will zwei Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) an Hilfsorganisationen spenden, die in den betroffenen Bundesstaaten North Carolina und South Carolina im Einsatz sind, wie der Basketball-Club Charlotte Hornets am Dienstag mitteilte.

Der in North Carolina beheimatete Club ist im Besitz Jordans. Der sechsmalige Champion wuchs in der Küstenstadt Wilmington in North Carolina auf, die durch die von "Florence" ausgelösten Überflutungen zeitweise fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten war.

Jordan hatte bereits in der vergangenen Woche zusammen mit der Basketball-Profiliga NBA eine Spendenplattform eingerichtet. "Es ist für mich wirklich niederschmetternd zu sehen, welchen Schaden der Hurrikan 'Florence' in meinem geliebten Heimatstaat North Carolina und in den umliegenden Gebieten anrichtet", erklärte er. Die Wiederaufbau-Arbeit werde "massiv" sein.

"Florence" war am Freitag als Hurrikan auf die US-Südostküste geprallt, hatte sich dann aber im Laufe der Tage zu einem Tiefdruckgebiet abgeschwächt. Vor allem durch die gewaltigen Regenmassen, die der Sturm aus der Karibik mit sich brachte, richtete er enorme Schäden an. Fast 40 Menschen kamen ums Leben, darunter mehrere Kinder.

Zur Wochenmitte war in North und South Carolina die Normalität längst nicht zurückgekehrt, auch wenn die Sonne sich wieder blicken ließ. Die Überschwemmungen in einigen Gebieten würden noch einige Tage weitergehen, warnte der US-Wetterdienst. Nach Angaben des regionalen Verkehrsministeriums von North Carolina waren in diesem Staat weiterhin mehr als tausend Straßen wegen des Hochwassers geschlossen.

US-Präsident Donald Trump reiste in die betroffene Region und sagte umfassende Hilfen aus der Bundeskasse zu. "Wir werden zu 100 Prozent da sein", sagte er bei einem Besuch in Cherry Point in North Carolina. Den Hinterbliebenen der Todesoper sprach Trump sein Mitgefühl aus: "Amerika trauert mit Euch, unsere Herzen sind für Euch gebrochen."

Trump verteilte zusammen mit Gouverneur Roy Cooper Essen in Styroporbehältern an Einwohner. Später wollte der Präsident nach South Carolina weiterreisen.