"Bastarde" und "Degenerierte": Telegram-Post von Medwedew sorgt für Aufregung

Im Osten der Ukraine dauern die Kämpfe an, vor allem die Großstadt Sjewjerodonezk ist weiter umkämpft. Von russischer Seite hieß es, dass eine der beiden Provinzen des Donbas zu 97 Prozent unter russischer Kontrolle sei. Damit würde Russland seinem Ziel, die industriell geprägte /wichtige Region einzunehmen, näher kommen.

Nach ukrainischen Angaben konnten die russischen Truppen trotz zahlenmäßiger Überlegenheit keinen entscheidenden Durchbruch erlangen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lobte den Widerstand der ukrainischen Truppen.

Nach der Veröffentlichung von Satellitenbildern, die das Ausmaß der Zerstörung in der Region Luhansk zeigen, erklärte er in einem Interview mit einer britischen Zeitung, dass der "Sieg auf dem Schlachtfeld" errungen werden müsse, bevor man verhandeln könne.

"Natürlich muss der Sieg zuerst auf dem Schlachtfeld eintreten, also nicht nur der Sieg, sondern vor allem eine starke, solide Situation auf dem Schlachtfeld, wenn wir unsere Stellungen wirklich sehen können, wenn wir die entsprechende militärische Ausrüstung sehen können, unsere schlagkräftige Truppe, die der russischen Ausrüstung in nichts nachsteht."

Unterdessen sorgt ein Telegram-Post des früheren russischen Präsidenten Dmitri Medwedew für Aufregung. Darin schrieb er, er hasse sie, sie seien Bastarde und Degenerierte. Er werde Zeit seines Lebens alles dafür tun, dass sie verschwinden. Wen er damit meinte, ob Ukrainer:innen oder den Westen, ist nicht klar.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird heute in Ankara erwartet. Dort will er mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu über die Freigabe ukrainischer Getreidelieferungen sprechen, die derzeit von Russland blockiert werden. Viele Länder sind von den Getreideexporten der Ukraine abhängig, Expert:innen befürchten eine weltweite Lebensmittelkrise.

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