Baubeginn: Kreisel für den Rendsburger Platz in Köln-Mülheim kommt

LKW Durchgangsverkehr soll erschwert werden – Kosten von 1,2 Millionen Euro

Auf diesen Moment hat die Bürgerinitiative Rendsburger Platz seit fünf Jahren gewartet, doch nun ist es soweit: Am Montag, 20. März, beginnt das Amt für Straßen und Verkehrstechnik mit dem Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Rendsburger Platz/Bertoldistraße/Graf-Adolf-Straße/Kieler Straße.

„Für uns ist das ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen“, sagt Pietro Colliani, der 2012 mit anderen Anwohnern des Rendsburger Platzes die Bürgerinitiative gründete. Diese hatte zwei grundlegende Forderungen: Einerseits sollte der Durchgangsverkehr mit schweren Lastwagen verhindert werden. Diese nutzen seit der Sperrung der Zoobrücke den Rendsburger Platz als Schleichweg. Die LKW beschädigen nicht nur den Straßenbelag, sondern sorgen auch für erheblichen Lärm und Schadstoffe.

Zweitens forderten die Anlieger eine Sanierung ihrer ramponierten Straße sowie eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30. Schon 2014 scheiterte ein Anlauf. Auch 2015 wurde ein angekündigter Baubeginn verschoben. Mal fehlte es an Geld, mal bauten die Stadtentwässerungsbetriebe StEB einen Kanal neu. „Ich bin auch froh, dass der Kreisel nun endlich kommt“, sagt Mülheims Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs. Als unmittelbarer Nachbar kenne er die Situation sehr gut und habe die Forderungen der Initiative nach Kräften unterstützt.

Radschutzstreifen geplant

Die Stadt lässt nicht nur den Kreuzungsbereich zum Kreisverkehr umbauen, sondern saniert anschließend auch die Bertoldistraße. Im weiteren Verlauf dann auch die Waldecker Straße bis zur Kreuzung Hertzstraße samt Gehwegen komplett. Zusätzlich werden Längsparkstreifen und beidseitig Radfahrschutzstreifen eingerichtet. „Der Umbau wird abschnittsweise vorgenommen“, erklärt Stadtsprecher Jürgen Müllenberg. Zunächst erfolge die Errichtung des Kreisverkehrs am Rendsburger Platz.

Der Platz wird während der Bauzeit für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr aus der Bertoldistraße und der Graf-Adolf-Straße kann die Baustelle an einer mobilen Ampelanlage passieren. Die Einfahrt in die Kieler Straße bleibt bestehen, in umgekehrter Richtung müssen Autofahrer eine Umleitung durch die Wrangelstraße in Kauf nehmen.

Während des Ausbaus von Bertoldistraße und Waldecker Straße werden beide Straßen zu Einbahnstraßen in Fahrtrichtung Rendsburger Platz. Umleitungen werden über die Kalk-Mülheimer Straße und die Hertzstraße eingerichtet. Der Bau des neuen Kreisverkehrs und die begleitenden Straßensanierungen dauern voraussichtlich bis November dieses Jahres und kosten 1,235 Millionen Euro....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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