„Privat wie nie“: So lief die Bayern-Doku

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„Privat wie nie“: So lief die Bayern-Doku
„Privat wie nie“: So lief die Bayern-Doku

134 Drehtage mit 147 Interviews, 2267 Stunden Roh- und Archivmaterial - für Regisseur Simon Verhoeven war es ein „anstrengender, aber unglaublich faszinierender Trip“.

In der sechsteiligen Doku „FC Bayern - Behind the Legend“ auf Amazon Prime geht er mit Chefkameramann Nepomuk V. Fischer und Produzent Quirin Berg der Frage nach, was den deutschen Fußball-Rekordmeister so erfolgreich macht.

„Mich hat der Mut überrascht, mit dem der FC Bayern das angegangen ist“, sagte Verhoeven („Männerherzen“, „Nightlife“) am Dienstag über die Reihe, die ab 2. November zu sehen sein wird.

„Privat wie noch nie“ würde der Klub da gezeigt, versprechen die Macher. Ausgehend vom Champions-League-Sieg 2020 begleiten sie das Team von Hansi Flick durch die Saison 2020/21 - und blicken auch ins Allerheiligste, die Kabine.

Die Saison sei „vom Drama, vom Menschlichen her die interessantere“, sagte Verhoeven - weil der FC Bayern auch mal verliert.

Oder der Konflikt zwischen Trainer Hansi Flick und Sportchef Hasan Salihamidzic offen ausbricht. „Man kann die Anspannung zwischen beiden in mehreren Momenten spüren“, sagte Verhoeven.

An der schnellen Schlagzeile seien die Macher aber nicht interessiert gewesen, es gehe auch nicht darum, die Spieler „auszuhorchen“.

Fischer hat die Kamera auch mal "bewusst runtergenommen", wie er berichtete: "Wir wollten zeigen: Was treibt sie an, warum sind sie, wo sie sind - in ihrem Job die Besten."

Die Bayern wollen mit der Doku ihre „weltweite Reichweite, Relevanz und Strahlkraft“ steigern, wie Mediendirektor Stefan Mennerich meinte.

Der Fußball sei so international geworden, „dass wir auch in anderen Ländern um Fans kämpfen“.

Amazon biete die Chance auf Reichweite. „Die Nähe zuzulassen ist ein Zeichen der Zeit - und auch eine Fanerwartung“, sagte Mennerich.

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