Bayern gegen Dortmund - 1A-Nummer zwei: Bewährungszeit für Ulreich

Patrick Strasser

Für Ersatzkeeper Sven Ulreich ist das Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund sein bisher wichtigster Auftritt für den FC Bayern. Doch er sagt: "Ich kann Neuer nicht zu 100 Prozent ersetzen. Keiner kann das."

München - Sein größtes Spiel bisher? Das Pokalfinale 2013. Damals konnte der Schwabe Sven Ulreich, gebürtig aus Schondorf, 26 Kilometer östlich von Stuttgart, mit seinem VfB nicht verhindern, dass die Heynckes-Bayern den DFB-Pokal holten.

Die Münchner machten durch den Doppelpack des Schwaben Mario Gomez zum 3:2 das Triple perfekt. Und so konnte Ulreich, heute 28, erst nach seinem Wechsel für 3,5 Millionen Euro Ablöse zum FC Bayern im Sommer 2015 Titel in seine Vita aufnehmen. Das Double 2016, den Supercup zu Beginn dieser Saison – als der Mann hinter Manuel Neuer.

Stets dabei und fleißig im Training, loyal und zuverlässig. Eine 1A-Nummer zwei. Was soll man auch sein, wenn der aktuelle Welttorhüter, Weltmeister und Nationalmannschafts-Kapitän im Kader ist? Was soll man fordern? Neuer fehlt bis Saisonende wegen seines Fußbruches aus dem Viertelfinal-Rückspiel bei Real Madrid (2:4 n.V.). Zeit zur Bewährung.

Und die Pokal-Partie am Mittwoch gegen Borussia Dortmund (ab 20:45 Uhr im AZ-Liveticker) in der Allianz Arena ist die größte Prüfung bislang für Ulreich, der bisher in acht Pflichtspielen zum Einsatz kam und dabei neun Gegentreffer kassierte. Das Erreichen des Finals steht auf dem Spiel – auch für ihn.
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