Bayern-Keeper Neuer fällt aus - Pfaff: "Ulreich kann noch ganz wichtig werden"

Simon Stuhlfelner

In der AZ spricht Ex-Bayern-Keeper Jean-Marie Pfaff über die Verletzung von Welttorhüter Manuel Neuer repektive dessen Stellvertreter Sven Ulreich. Und er rechnet mit den Schiedsrichtern ab.

München - Das peinigende Champions-League-Aus durch das 2:4 bei Real Madrid hatte der FC Bayern noch nicht halbwegs verdaut, da erreichte den Klub in der Nacht die nächste schmerzvolle Nachricht: Fußbruch bei Torhüter Manuel Neuer, Prognose: Saisonaus.

Weitergehende Untersuchungen durch die medizinische Abteilung des FC Bayern bestätigten nun: Die Saison ist für den Torhüter definitiv beendet, eine Knochenfraktur im linken Mittelfuß zwingt ihn zu einer mehrwöchigen Pause. Die Verletzung wird konservativ, also ohne Operation, behandelt, wie der FC Bayern am Donnerstag mitteilte.

"Natürlich bin ich traurig, dass ich der Mannschaft beim Saisonfinale nicht zur Verfügung stehe. Jetzt konzentriere ich mich voll darauf, so schnell wie möglich wieder ganz gesund zu werden", wird Neuer zitiert.

Die AZ hat mit Ex-Bayern-Torwart Jean-Marie Pfaff über die Konsequenzen der Verletzung gesprochen. Der 63-jährige Belgier spielte von 1982 bis 1988 für den FC Bayern und wurde in dieser Zeit drei Mal deutscher Meister.

AZ: Herr Pfaff, wir wollten mit Ihnen über das Spiel der Bayern bei Real Madrid sprechen und über die Verletzung von Manuel Neuer... JEAN-MARIE PFAFF: Haben Sie das gesehen, was die Schiedsrichter gepfiffen haben? Wenn der Linienrichter das nicht sieht, dass Ronaldo bei seinem Treffer im Abseits steht – das haben ja Blinde gesehen. Wenn die das nicht sehen, sind sie sind es nicht wert, so ein wichtiges Spiel zu pfeifen, so ein Match, das von der Bedeutung her wie ein Endspiel ist. Bayern hätte das Spiel normal gewonnen. Die Gelb-Rote Karte gegen Vidal, das war nie und nimmer ein Platzverweis, er hat ja nur den Ball weggespielt.
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