BayernLB baut noch mehr Personal ab

München (dapd). Der Personalratschef der Bayerischen Landesbank, Ralf Haase, rechnet mit einem weiteren Stellenabbau beim Geldinstitut. "Ich persönlich rechne damit, dass noch etwa 200 Stellen wegfallen werden", sagte er dem "Münchner Merkur" (Donnerstagausgabe). Dabei dürfe es "keine Rasenmähermethode geben". Der Personalabbau müsse so weit wie möglich über die natürliche Fluktuation geschehen.

Haase kritisierte die geplante künftige Zusammensetzung des Aufsichtsrates der BayernLB, die nur einen Personalvertreter vorsieht. "Ich hätte mir - wie ursprünglich geplant - mindestens einen zweiten Vertreter gewünscht", sagte er der Zeitung. "Die Belegschaft hat in den vergangenen Jahren den Veränderungsprozess gemeistert und hätte eine stärkere Einbindung verdient."

Haase begrüßte aber den geplanten Abzug der Politiker aus dem Kontrollgremium: "Das geht grundsätzlich in die richtige Richtung." Die Entpolitisierung der Landesbank und die angedachten schärferen Haftungsregeln für Aufsichtsräte waren am Mittwoch auch Thema im Landtag.

dapd

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