Beben der Stärke 6,2 erschüttert Südosten des Iran

Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat am Dienstag den Südosten des Iran erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte bei Hedschdak in der Provinz Kerman. Mindestens 18 Menschen seien verletzt worden, berichtete das staatliche Fernsehen

Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat am Dienstag den Südosten des Iran erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben der nationalen Erdbebenwarte bei Hedschdak in der Provinz Kerman. Mindestens 18 Menschen seien verletzt worden, berichtete der staatliche Fernsehsender Irib unter Berufung auf Rettungskräfte. Nach Behördenangaben wurden in sechs Dörfern Häuser beschädigt. Schulen und Universitäten blieben geschlossen.

Das Beben ereignete sich am Mittag (Ortszeit). US-Behörden meldeten eine Stärke von 5,9 und mehrere Nachbeben. Die Region Kerman war bereits Anfang des Monats von Erdstößen der Stärke 6,0 erschüttert worden.

Erst Mitte November hatte sich ein schweres Erdbeben im Westen des Iran ereignet. Nach Behördenangaben wurden 620 Menschen bei der Katastrophe in der Provinz Kermanschah getötet. In der Region nahe der Grenze zum Irak gab es erst am Montag erneut ein Beben der Stärke 6,0.

Der Iran wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert, da mehrere tektonische Bruchlinien durch das Land verlaufen. So starben im Juni 1990 bei einem Erdbeben im Norden des Landes 40.000 Menschen, im Dezember 2003 kamen bei einem Beben in der Stadt Bam nahe Kerman 31.000 Menschen ums Leben.

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