Behörden in Gambia beschlagnahmen fast drei Tonnen Kokain

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Westafrika ist ein wichtiger Transitort für Drogengeschäfte

Die Behörden im westafrikanischen Gambia haben fast drei Tonnen Kokain beschlagnahmt. Wie die Aufsichtsbehörde am Freitag mitteilte, wurde die Drogenlieferung, die aus Ecuador im Hafen von Banjul eintraf, als industrielles Salz deklariert. Es war der größte Drogenfund, der den Behörden Gambias jemals sicherstellten. Der Wert des beschlagnahmten Kokains wurde mit schätzungsweise 72,4 Millionen Euro angegeben.

Die Behörden in Gambia fahnden im Zusammenhang mit dem Drogenfund nach einem 37-jährigen Franzosen, der als Eigner der Ladung eingetragen war. Westafrika hat sich zu einer wichtigen Transitplattform für die Lieferung von Drogen aus Südamerika nach Europa entwickelt.

ao/mkü