Benziner: Die sparsamsten Autos aller Klassen

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Das Auto ist für viele Menschen immer noch ein unverzichtbares Verkehrsmittel. Doch Autofahrer haben es bei den derzeitigen Spritpreisen gerade schwer. Umso wichtiger ist es, sich beim Neukauf gut zu informieren, mit welchem Wagen man am günstigsten fährt. Ganz oben auf der Liste stehen nach wie vor Autos mit Verbrenner-Motor. Wir stellen die sparsamsten Modelle in den verschiedenen Preisklassen vor.

Für viele Menschen ist ein Auto immer noch unerlässlich. Am günstigsten kommt man trotz steigender Spritpreise nach wie vor mit Benzinern weg. (Bild: Getty Images)
Für viele Menschen ist ein Auto immer noch unerlässlich. Am günstigsten kommt man trotz steigender Spritpreise nach wie vor mit Benzinern weg. (Bild: Getty Images)
  • Die im Jahr 2021 eingeführte CO2-Steuer hat die Benzinpreise in die Höhe getrieben

  • Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Wirtschaftssanktionen haben die Preissteigerung weiter begünstigt

  • E-Mobilität ist nach wie vor teuer und daher für viele keine Alternative zum Verbrenner-Auto

  • Marken wie Toyota, Citroën und Peugeot bieten sparsame Benziner an

  • Der Kaufpreis ist nicht immer ein Indikator für den Spritverbrauch

  • Auch in höheren Preisklassen wie bei BMW, Mercedes und Audi kann man auf einen günstigen Verbrauch achten

Die Benzinpreise schießen derzeit in ungeahnte Höhen, und dass nicht nur aufgrund des Ukraine-Krieges. Auch die CO2-Steuer, die im Jahr 2021 eingeführt wurde, hat bereits erheblich dazu beigetragen, dass Autofahrer immer tiefer in die Tasche greifen müssen. Auf Elektromobilität umzusteigen, wäre zwar naheliegend und umweltschonend, aber leider bietet auch diese immer noch keine kostengünstige Alternative für einen Verbrenner. Vor allem nicht für Vielfahrer, die wirklich auf ihr Auto angewiesen sind.

Das sind alles gute Gründe dafür, dass auch im Jahr 2022 - trotz Energiewende und neuem Umweltbewusstsein - viele Menschen sich immer noch für einen Benziner entscheiden. Denn nach wie vor ist er einfach die kostengünstigste Möglichkeit, schnell und unkompliziert von A nach B zu kommen. Doch aufgepasst: Auch bei Benzinern gibt es einiges zu beachten, damit man sich nicht aus Versehen doch eine Spritschleuder anschafft.

Was man bei Benzinern beachten sollte

Ganz oben auf der Liste günstiger Autos stehen Marken wie Toyota, Citroën und Peugeot, aber auch in höheren Preisklassen wie Audi, BMW und Mercedes kann man vergleichsweise kostensparende Modelle finden, wenn man sich ein bisschen schlau macht.

Das sparsamste Auto einer bestimmten Klasse ist nicht immer unbedingt das günstigste im Anschaffungspreis. Es lohnt sich also, vor dem Autokauf den Spritverbrauch zu recherchieren. Auf diese Weise lässt sich unter Umständen auch langfristig Geld sparen: Wenn ein Auto ein paar Hundert Euro mehr kostet, aber deutlich weniger Benzin verbraucht, lohnt sich das oft schon nach wenigen Jahren.

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Wichtig beim Kauf eines Neuwagens ist laut dem ADAC, dass man zudem mehrere Faktoren beachtet. Denn es komme nicht nur alleine auf den Spritverbrauch an. Berechnen sollte man, neben den Ausgaben für Kraftstoffe auf Basis einer Jahresfahrleistung von 15.000 km, auch den Wertverlust, Steuer und Versicherung, Inspektionen, Verschleißreparaturen sowie Reifenersatz.

Die sparsamsten Benziner: Kleinst- und Kleinwagen

Der Toyota Yaris sieht gut aus und ist trotzdem bescheiden - sowohl in seiner Anschaffung als auch im Verbrauch. (Bild: Getty Images)
Der Toyota Yaris sieht gut aus und ist trotzdem bescheiden - sowohl in seiner Anschaffung als auch im Verbrauch. (Bild: Getty Images)

Der Spritspar-Favorit von Auto Motor Sport ist echtes Schnäppchen für Autofahrer. Und das nicht nur bei der Anschaffung, die bei knapp 20.000 Euro liegt. Mit seinem Verbrauch von 3,8 Liter Super auf 100 Kilometer und einem Tank, der 36 Liter fasst, ist er gut für Geldbeutel und Umwelt.

Neben dem Toyota Yaris ist auch der Kia Picanto ein beliebtes und sparsames Stadtauto. Der Viertürer stößt 95 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Sein Verbrauch beträgt 4,2 Liter Super auf 100 Kilometer und der Tank fasst 35 Liter. Mit einer Tankfüllung schafft man demnach 833 Kilometer. Mit einem Grundpreis von 10.750 Euro ist er nicht nur beim Sprit genügsam, sondern auch in der Anschaffung erschwinglich.

Dies sind die weiteren Spritsparer in dieser Preisklasse (in Liter pro 100 Kilometer):

  • Renault Clio E-TECH Hybrid 145 Equilibre Automatik: 4,2

  • Honda Jazz 1.5 i-MMD Comfort e-CVT: 4,5

  • Suzuki Swift 1.2 Dualjet Hybrid Club: 4,7

  • Toyota Aygo X 1.0: 4,8

  • Suzuki Ignis 1.2 Dualjet Hybrid Club: 4,9

Benziner in der unteren Mittelklasse

Wer es sparsam mag und trotzdem Platz braucht, fährt mit dem Skoda Octavia gut. (Bild: Getty Images)
Wer es sparsam mag und trotzdem Platz braucht, fährt mit dem Skoda Octavia gut. (Bild: Getty Images)

Mit seinen Anschaffungskosten ab 20.000 Euro liegt auch der Skoda Octavia 1.0 TSI im günstigeren Preissegment. Mit seinem Tankvolumen von 50 Liter kann sein Fahrer bis zu 1136 Kilometer fahren, bevor er die nächste Tankstelle ansteuern muss.

Mit einem Grundpreis von 31.450 Euro ist der elegante Audi A3 Limousine immer noch im unteren Preissegment und bietet einen Normverbrauch (in l/100km) von 4,9 Super. Damit liegt man derzeit bei Gesamtkosten von 56,8 Cent pro gefahrenem Kilometer.

Dies sind die weitere Top 5 in dieser Preisklasse:

  • KIA Niro 1.6 GDI Hybrid DCT6: 3,4

  • Toyota Corolla 1.8 Hybrid: 4,5

  • Suzuki Swace 1.8 Hybrid Comfort+ CVT: 4,6

  • Renault Arkana E-TECH Hybrid 145 Intens Automatik: 4,8

  • Toyota C-HR 1.8 Hybrid Flow: 4,9

Benziner in der Mittelklasse

Neben dem Mercedes Benz C 180 und dem Skoda Octavia liegt auch der Volvo V60 B3 Essential DKG im mittleren Preissegment. Sein Grundpreis beträgt 41.450 Euro und sein Normverbrauch liegt bei 6,2 Liter pro Kilometer. Damit liegt man laut ADAC derzeit bei 70 Cent pro Kilometer.

Dies sind die weitere Top 5 in dieser Preisklasse:

  • Toyota RAV4 2.5 Hybrid: 5,6

  • Lexus NX 350h Automatik: 5,6

  • Peugeot 508 1.2 PureTech 130 Active Pack EAT8: 5,8

  • Citroen C5 X PureTech 130 Stop&Start Feel Pack EAT8: 6,0

  • Audi A4 35 TFSI: 6,0

Benziner in der oberen Klassen

Luxus, aber moderat. Das ist die Devise der C-Klasse. (Bild: Getty Images)
Luxus, aber moderat. Das ist die Devise der C-Klasse. (Bild: Getty Images)

Auch in höheren Preisklassen kann man vergleichsweise günstige Benziner finden, beispielsweise den Mercedes-Benz C 180 9G-TRONIC. Mit einem Verbrauch von 8,1 Liter pro 100 Kilometer und Anschaffungskosten von durchschnittlich 50.000 Euro, liegt man immer noch im mittleren Preissegment und fährt dennoch den König unter den Autos. Luxus, aber moderat - das ist seine Devise.

Der Mercedes-Benz E 200 Avantgarde 9G-TRONIC fängt bei einem Grundpreis von 50.754 Euro an und hat eine Normverbrauch von 7 Liter pro 100 Kilometer. Damit liegt man bei 92,7 Cent pro Kilometer.

Dies sind die weiteren Benzinsparer in dieser Preisklasse:

  • Lexus ES 300h Business Edition Automatik: 5,2

  • Skoda Superb 1.5 TSI Active: 5,9

  • BMW 520i Steptronic: 6,1

  • Toyota Highlander 2.5 Hybrid Business Edition: 6,6

  • BMW 630i Gran Turismo Steptronic: 6,8

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