Bericht: Bund und Länder planen Notfall-Krankenhäuser

Corona-Teststelle in Ludwigsburg

Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infizierten haben Bund und Länder einem Bericht zufolge am Dienstag einen Notfallplan für Krankenhäuser beschlossen. Dieser ziele darauf an, die Intensivkapazitäten zu verdoppeln sowie Hallen, Hotels und Reha-Stationen zu Behandlungszentren für leichtere Fälle umzurüsten, berichtete der "Spiegel"

Die Länder sollten mit den Kliniken "Pläne erarbeiten, um dieses Ziel durch den Aufbau provisorischer Intensivkapazitäten zu erreichen", heißt es dem Bericht zufolge in dem "Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus", auf das sich Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), die Staatskanzleichefs der Länder und das Bundesgesundheitsministerium geeinigt hätten.

Die Suche nach alternativen Standorten solle dem Papier zufolge in ganz Deutschland umgehend intensiviert werden, heiß es dem Bericht zufolge in dem Papier weiter. Um die Kliniken, die sich auf den Aufbau von Intensivkapazitäten konzentrieren, zu entlasten, müssten an anderen Kliniken und provisorischen Standorten zusätzliche Betten- und Behandlungskapazitäten aufgebaut werden.

Durch das "Auf-, Aus- und Umrüsten von Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größeren Hallen können für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von DRK, THW und anderen Diensten", hieß es. "Dies entlastet dann die Krankenhäuser für schwerere Verläufe."