Bericht: Volkswagen stellt Mitarbeiter mit Kindern wegen Corona frei

Mit Blick auf die Corona-bedingte Schließung von Schulen und Kitas geht der Volkswagen-Konzern auf seine Mitarbeiter mit Kindern zu. Man biete "allen Beschäftigten mit Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben und von Schließungen betroffen sind, eine erhöhte Flexibilität an", zitierte die Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche" am Samstag aus ihr vorliegenden internen Unterlagen.

Dazu zählten die "Entnahme von Freizeitkontingenten" und "erweiterte Möglichkeiten für mobile Arbeit". Auch solle es eine "erneute Wandlungsmöglichkeit aus dem Tarifvertrag über die Gewährung einer tariflichen Zusatzvergütung" geben.

Bei VW gibt es dem Bericht zufolge für bestimmte Beschäftigtengruppen ein jährliches Wahlrecht. Statt der Zahlung der tariflichen Zusatzvergütung könne eine Wandlung in bezahlte Freistellung in Anspruch genommen werden, zitiert die "Wirtschaftswoche" aus einer Personalinformation.

Die Regelungen sollen zunächst für alle Standorte in Niedersachsen gelten. Analog solle mit dem Standort Kassel verfahren werden, kündigte der Konzern an. In der nordhessischen Stadt produziert VW unter anderem Getriebe und Motoren.