Berlin: Initiativen fordern vom Senat mehr Einsatz für Flüchtlinge

Als Beispiele nennen die Organisationen Wohnungsprobleme, schlecht funktionierende Behörden oder Qualitätsmängel in den Unterkünften.

Um Zuwanderern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen, fordern Berliner Flüchtlingsinitiativen vom rot-rot-grünen Senat mehr Einsatz. "Dabei sehen wir die Notwendigkeit eines umfassenden praktischen Konzepts für die bessere Unterbringung, Versorgung, Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Offenen Brief.

In vielen Bereichen bestehe dringender Handlungsbedarf. Als Beispiele nennen die rund ein Dutzend Initiativen das Wohnungsproblem, schlecht funktionierende Behörden oder aus ihrer Sicht mangelnde Qualitätskontrollen in den Unterkünften.

Hilfe bei der Wohnungssuche

Konkret fordern die Helfer etwa die schnellere Erteilung elektronisch lesbarer Papiere, eine bessere Betreuung junger Flüchtlinge in Schulen und Berufsschulen sowie von minderjährigen Geflüchteten ohne Begleitung.

Bei Wohnungsangeboten für Zuwanderer müssten Miet- und Kautionszahlungen schneller gehen. Zudem erteile nicht jeder Bezirk wie von der Koalition versprochen einen Wohnberechtigungsschein für Geflüchtete.

Eine weitere Forderung ist eine schnellere Berufsanerkennung für Ärzte

Die Initiativen bemängeln auch, dass Flüchtlingen in Notunterkünften der Hartz IV-Satz gekürzt werde, wenn sie Vollverpflegung bekommen. Dies sorge für "großen Unmut", weil viele Betroffene dort bisher selbst gekocht hätten und dies auch so beibehalten wollten.

Eine weitere Forderung ist eine schnellere Berufsanerkennung für Ärzte. Etliche hätten bereits konkrete Stellenangeb...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen