Berlin: Letzte Handgriffe auf dem IGA-Gelände

Die Gartenausstellung IGA präsentiert sich auf mehr als 100 Hektar in Berlin-Marzahn. Die Veranstalter erwarten zwei Millionen Gäste.

Noch sind viele Gärtner dabei, Frühblüher wie Stiefmütterchen, Goldlack, Tausendschönchen und Narzissen einzupflanzen. Noch sind Handwerker unterwegs, um die drei neuen Spielplätze endgültig fertigzustellen, Wege zu planieren und letzte Pflastersteine einzusetzen. Es sei wie zu Hause, kurz bevor man Besuch bekäme, sagte IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt am Freitag während eines Presserundgangs über das Gelände in Marzahn. "Man geht noch einmal überall herum und schaut, ob auch alles ordentlich geputzt ist."

Am kommenden Donnerstag um 13 Uhr wird sie eröffnen, die Internationale Gartenausstellung 2017, die erste, die es in Berlin gibt. Diese IGA soll allerdings wesentlich mehr sein als eine Blumenschau. Christian Gaebler, Aufsichtsratsvorsitzender der IGA Berlin GmbH und Staatssekretär für Sport, sagte am Freitag, dass es darum geht, "innovative Akzente für die urbanen Lebenswelten von morgen zu setzen". Dem wachsenden Häusermeer in der Mitte Berlins soll mit dem rund 100 Hektar großen IGA-Gelände eine kräftige grüne Lunge am östlichen Stadtrand entgegengesetzt werden. Damit will Berlin Modell für Städte sein, die sich durch Zuzug verdichten müssen.

Nachhaltigkeit als oberstes Prinzip

Neu ist auch, dass nach dem Ende der Gartenausstellung vieles bestehen bleiben soll. IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt sagte, dass es nur wenig Rückbau geben werde. Nachhaltigkeit sei das oberste Prinzip gewesen bei der ökologischen und gartenarchitektonischen Gestaltung sowie bei allen Bauv...

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