Berlin-London: Die Sprache der Dichter, nicht die der Bösen

Kate Connolly wünscht sich, dass eine deutsche TV-Serie auch international erfolgreich wird.

Es war ein Vergnügen, neulich einen Vorgeschmack auf das historische Drama "Der gleiche Himmel" zu bekommen, das Ende März ins Fernsehen kommt. Der Dreiteiler, der von Zeiten des Kalten Krieges handelt, spielt hauptsächlich in Berlin. Es ist immer faszinierend, eine Stadt, die man gut kennt, auf der Leinwand zu sehen. In diesem Fall, in den 70er-Jahren, ist alles irgendwie vertraut und auch fremd.

Die Geschichte erzählt von dem jungen Ost-Berliner Stasiagenten Lars Weber (brillant gespielt von Tom Schilling), der in den Westteil geschleust wird, um Lauren Faber, eine Mitarbeiterin des britischen Geheimdienstes, zu verführen. Sie wird von Sofia Helin gespielt. Die schwedische Schauspielerin ist bekannt als Detektivin Saga Norén aus der Krimiserie "Die Brücke".

Produzent Oliver Hirschbiegel hat interessanterweise die sehr erfolgreiche britische Drehbuchautorin Paula Milne gewinnen können. Vielleicht hofft man, dadurch mit "Der gleiche Himmel" einen Durchbruch des deutschen Fernsehens auf der internationalen Bühne zu erreichen.

Hoffentlich international auf Netflix zu sehen

Nachdem ich etwa 90 Minuten davon gesehen habe, habe ich die Hoffnung, dass "Der gleiche Himmel" im Herbst international auf Netflix zu sehen sein wird. Das gilt eventuell auch für "Babylon Berlin" – obwohl erst ein zweieinhalbminütiger Trailer davon existiert –, eine 16-teilige Serie, die im Berlin der 20er-Jahre spielt, eine Adaption der Kriminalromane von Volker Kutscher, Regie führt Tom Tykwer.

Es ist höchste ...

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