Berlin: Mann soll in 80 Keller eingebrochen sein - Festnahme

Der Mann hatte Dutzende Kubikmeter an Gegenständen gelagert - offenbar alle aus Kellereinbrüchen.

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Serieneinbrecher dingfest gemacht. Der Mann könnte für 80 Kellereinbrüche verantwortlich sein.

Wie die Polizei mitteilte, war der 36-Jährige bereits im Oktober 2016 in Hellersdorf vorläufig festgenommen worden. In seiner Wohnung in der Lilly-Braun-Straße hatten die Ermittler 100 Kubikmeter an Gegenständen sichergestellt, darunter Hobbyausrüstungen, Münzsammlungen, Werkzeug, Elektronik, Spielzeug und Textilien. Die Beamten brauchten mehrere Monate, um die Gegenstände auszuwerten und zuzuordnen. Die Ermittlungen führten zum Erlass eines Haftbefehls, sodass der Mann am Donnerstag verhaftet wurde.

Dabei fanden die Ermittler erneut 30 Kubikmeter neuer mutmaßlicher Beute. Der 36-Jährige agierte offenbar berlinweit. Häufig habe er Handwerkerkleidung genutzt, sodass er sich ohne Eile in den Kellern aufhalten konnte. Die Beute sei "sauber gefiltert" und mit einem Miettransporter weggebracht worden, sodass alles nach einer normalen Entrümpelung aussah.

Bild Nr. 1:
Das Diebesgut füllt einen ganzen Saal. Twitter/Polizei Berlin

Bislang seien dem Mann 20 Taten zugeordnet worden, er könnte aber für mindestens weitere 60 verantwortlich sein. Die Beute, so die Polizei, habe eine komplette Halle gefüllt. Mittlerweile konnte Vieles bereits den Besitzern zurückgegeben werden, von denen einige den Einbruch noch nicht einmal bemerkt hatten.

Da die in der Halle ausgestellten Diebesstücke nun ihren rechtmäßigen Besitzer erreichen sollen, bietet der Polizeiabschnitt 63 in der Heinrich-Grüber-Straße 35 in 12621 Berlin-Kaulsdorf eine Besichtigu...

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