Berlin-Mitte: Festnahme nach Überfall in den Potsdamer Platz Arkaden

Zwei bewaffnete Räuber haben versucht, einen Juwelier in dem Shoppingcenter auszurauben. Ein Täter flüchtete, ein zweiter wurde gefasst

Die Polizei hat am Dienstagabend einen mutmaßlichen Räuber festgenommen, der zuvor in ein Juweliergeschäft in den Potsdamer Platz Arkaden eingebrochen sein soll.

Nach ersten Erkenntnissen betraten zwei Maskierte gegen 20.30 Uhr den Laden. Beide sollen mit jeweils einem Hammer bewaffnet gewesen sein. Damit sollen die Männer den 33 Jahre alten Filialleiter und seinen 58 Jahre alten Mitarbeiter bedroht haben.

Anschließend schlug ein Maskierter das Glas einer Vitrine ein und steckte Uhren in eine mitgebrachte Tasche, während sein Komplize aus einer offenen Vitrine weitere Uhren einpackte.

Sicherheitsmitarbeiter bemerkten Überfall

Zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Shopping-Centers bemerkten den Überfall beim Vorbeigehen und wurden ebenfalls von den beiden bewaffneten Männern bedroht.

Die mutmaßlichen Räuber ergriffen danach die Flucht. Die Security-Mitarbeiter nahmen die Verfolgung auf, konnten einen Tatverdächtigen an der Linkstraße überwältigen und ihn den alarmierten Polizeibeamten übergeben.

Der Komplize sprang an der Joseph-von-Eichendorff-Gasse Ecke Linkstraße in einen bereitstehenden Wagen, in dem mindestens ein weiterer Mittäter gewartet hatte. Das Auto fuhr in Richtung Reichpietschufer. Der 20 Jahre alte Festgenommene iwurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung für die Kriminalpolizei eingeliefert.

Kriminalstatistik 2016: Berlin ist etwas sicherer geworden

Alle vier Minuten wurde die Polizei zu einem Unfall gerufen

Insgesamt registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 141.155 Unfälle, (+2,5 Prozent). Im Vergleich der Länder steht Berlin aber gut da.

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