Berlin-Mitte: Illegales Autorennen - Polizei zieht Führerscheine ein

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Berlin. Kurz nach vier Uhr haben Polizisten am Sonntagmorgen drei Männer beobachtet, die mit ihrem Porsche, Renault-Clio und Megane mit überhöhter Geschwindigkeit aus der Sickingenstraße in Moabit auf die Beusselbrücke fuhren. Die Polizisten folgten in einem großen Abstand den Fahrzeugen und sahen, wie die drei Fahrer immer wieder die Fahrstreifen wechselten, ohne auf den Verkehr zu achten oder zu blinken.

Der Porsche-Fahrer setzte sich an die Spitze der drei Raser, schaltete sein Warnblinklicht ein und bog nach rechts auf die BAB 100 in Richtung Wedding ab. An der nächsten Ampel an der Seestraße hielten alle drei Fahrer bei Rot und rasten beim Umschalten auf Grün mit überhöhter Geschwindigkeit davon.

Beim nächsten Stop an der Seestraße Ecke Dohnagestell warteten die drei Fahrer erneut an einer roten Ampel. Hier stand nach Angaben der Polizisten der Porsche-Fahrer in der Fahrspur für Linksabbieger. Beim Wechsel auf Grün zog der Porsche-Fahrer in den mittleren Fahrstreifen, so dass der Clio-Fahrer stark bremsen musste, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden.

Porsche war nicht versichert

Beim Abbiegen von der Seestraße auf die Müllerstraße geriet der Porsche-Fahrer ins Schleudern. An der Kreuzung Müllerstraße Ecke Luxemburger Straße stoppten die Beamten schließlich die Fahrzeuge und beschlagnahmten den 21, 23 und 30 Jahre alten Fahrern die Führerscheine.

Da der Porsche keine Haftpflichtversicherung hatte, wurden die Siegel am Kennzeichen entfernt und neben dem illegalen Auto...

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