Berlin-Mitte: Mieter für das Palais am Festungsgraben gesucht

Die landeseigene Immobilienmanagement-Gesellschaft legt ihre Jahresbilanz vor. Für das Palais am Festungsgraben wird ein Nutzer gesucht

Das Palais am Festungsgraben in der historischen Mitte ist eines der herausragenden Bauwerke der Stadt. Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) möchte es sanieren und danach langfristig vermieten. Das erklärten die BIM-Geschäftsführer Birgit Möhring und Sven Lemiss auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens am Dienstag. Interessenten könnten nun bis Anfang Oktober ihre Ideen und Konzepte einreichen. Gesucht würden ein oder mehrere Mieter, die das Palais als "offenes Haus der Kreativität, Vielfalt und Zivilgesellschaft profilieren".

Das Land Berlin als Eigentümer des Gebäudes erwarte eine angemessene Nutzung durch kulturelle, politische oder gesellschaftliche Institutionen, sagte Finanzstaatssekretärin Margaretha Sudhof, also "keine Häkelkurse". Die historischen Säle in der ersten Etage und das Schinkelzimmer im Erdgeschoss sollten öffentlich zugänglich sein, betonte Möhring. Das Theater im Palais solle dort bleiben und auch das benachbarte Maxim Gorki Theater seine dort genutzten Räume behalten. Dem künftigen Mieter blieben dann neben den historischen Sälen rund 4000 Quadratmeter Fläche. Die Sanierung könne im Jahr 2020 beginnen, bis dahin würden die Räume als Ausweichquartier für die Humboldt-Universität und das Gorki Theater benötigt, weil dort umfangreiche Bauarbeiten stattfinden.

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Die BIM-Chefs gehen davon aus, dass die Sanierung zwei Jahre dauern und nach ersten Schätzungen etwa 15 Millionen Euro kosten wird. ...

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