Berlin-Mitte: Ein Ort für die Gedanken von morgen

Neue Konzepte für die Bauakademie: Ein Beitrag des Regierenden Bürgermeisters und des TU-Präsidenten

Schinkels Bauakademie war in vielerlei Hinsicht einzigartig. Zeitgenossen rühmten sie für ihre kompromisslose Architektur als fortdauernden Denkstein, für ihre selbstbewusste Lage neben dem königlichen Schloss als bürgerlichen Eckstein und für ihren institutionellen Aufbruch in ein polytechnisches Zeitalter als Grundstein der Zukunft. Bis 1884, als die heutige Technische Universität ihre zu klein gewordene Stammzelle verlassen musste, war die Bauakademie die zentrale Instanz, in der Bau und Städtebau erforscht und gelehrt, verhandelt und beschlossen wurden. Ohne sie ist das Gesicht unserer Stadt nicht vorstellbar und ihre Wirkung reichte weit über Berlin und Preußen hinaus.

Bild Nr. 1:
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) Reto Klar

Es gehört zu unserer demokratischen und föderalen Planungskultur, dass bauliche Entwurfs- und Entscheidungsprozesse heute auf viele Schultern verteilt sind. Das ist oft mühsam und bisweilen so unübersichtlich, dass es das Verständnis von Fachleuten, Politik und Öffentlichkeit auf harte Proben stellt. Und es wird nicht einfacher werden: Globalisierung und Digitalisierung nehmen schon jetzt großen Einfluss auf die Zukunft aller Städte, insbesondere aber der Metropolen. Wir können uns ihnen nicht entziehen, sondern müssen alles daransetzen, sie aktiv zu gestalten, damit sich das wachsende Berlin auch weiterhin als soziale und gerechte, attraktive und lebenswerte, weltoffene und sichere Stadt entwickeln kann.

Ort der Visionen für die europäische Stadt 4.0

Umso wichtiger ist ein Ort der Verständigung, der die Komp...

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