Berlin-Neukölln : Polizei stellt 138 Kilogramm Marihuana sicher

Die Fahnder schlugen in einem vermeintlich leerstehenden Geschäft in Neukölln zu. Der Wert des Stoffs beträgt rund 500.000 Euro.

Fahnder des Zolls und der Polizei Brandenburg haben ein überregional betriebenes Rauschgiftdepot in Neukölln lokalisiert und ausgehoben. In einem angeblich leerstehenden Geschäft konnten 125 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Bei folgenden Durchsuchungen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden weitere 13 Kilogramm der Droge beschlagnahmt. Zwei Männer wurden festgenommen.

Die 52 und 59 Jahre alten Deutschen befinden sich seit Freitag in Untersuchungshaft, teilten der Zoll und das Polizeipräsidium Potsdam am Dienstag mit. Gegen einen weiteren Mann erging ebenfalls ein Haftbefehl. Der dritte Tatverdächtige sei jedoch noch auf der Flucht, weshalb aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren Angaben zum Gesuchten möglich seien.

Den Razzien waren international betriebene Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zoll und Polizei aus Brandenburg, von Europol und Eurojust vorangegangen. Die Bande stand seit mehr als zwei Jahren im Fokus der Ermittler, deren Mitglieder arbeiteten sehr konspirativ, arbeitsteilig und pflegten enge Beziehungen zu anderen Banden in mindestens vier weiteren europäischen Staaten, hieß es weiter. Die umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Brandenburg und der Zollfahndung Berlin-Brandenburg dauern weiter an.

Das Drogendepot in Neukölln war bereits am Donnerstag aufgeflogen. Als zwei Tatverdächtige das Objekt verließen und verdächtige Gegenstände abtransportieren wollten, erfolgte der Zugriff durch...

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