Insolvenz: Niki Lauda zeigt Interesse an Air-Berlin-Tochter

Niki Lauda

Berlin.  Die Bundesregierung hofft auf eine gute Lösung für die insolvente Air Berlin. "Es gibt jetzt genug Interessenten", sagte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Wochenende. Wie es tatsächlich laufe, damit habe die Bundesregierung nichts zu tun, betonte die SPD-Politikerin. Vor einer Woche hatte Zypries allerdings noch erklärt, sie würde es begrüßen, wenn die Lufthansa größere Anteile von Air Berlin übernehmen würde. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hatte sich, wie berichtet, für eine Übernahme durch die Lufthansa ausgesprochen. "Ich bin dafür, im Rahmen des Rechts die Lufthansa zu stärken. Durch die Übernahme von Air Berlin können wir eine noch stärkere Lufthansa bekommen", so Seehofer.

Unterdessen kann sich auch Niki Lauda, Ex-Formel-1-Star, Luftfahrtunternehmer und Gründer der Air Berlin-Tochter Niki, eine Übernahme seiner einstigen Gesellschaft vorstellen. "Ich habe einen Brief an den Insolvenzverwalter von Air Berlin geschrieben, in dem ich mein Interesse an FlyNiki bekunde", sagte Lauda der österreichischen "Kronen-Zeitung". "Jetzt bin ich gespannt, was passiert, ob ich überhaupt zu den Verhandlungen eingeladen werde." Allerdings müsse er erst einen Blick in die Bücher der Niki werfen. "Erst einmal will ich die gleiche Chance haben wie die Lufthansa, die das von langer Hand geplant hat", sagte Lauda, der eine mögliche Übernahme durch die deutsche Airline schon zuvor scharf kritisiert hatte.

Wie Ryanair-Chef Michael O'Leary fürchtet Lauda ...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen