Berlin: Sarah Connor reißt ihr Publikum mit

Sarah Connor  spielt das Auftakt-Konzert ihrer verlängerten „Muttersprache“-Tournee in der Berliner Mercedes Benz Arena.

Sarah Connor ist zurückgekommen. Zurück nach Berlin in die ausverkaufte Mercedes Benz Arena, wo sie vor einem Jahr ihre nun verlängerte "Muttersprache"-Tour begann. Ein Comeback im allerbesten Sinne des Wortes: Die 2015 erschienene gleichnamige Platte hat den Dreifach-Platin-Status erreicht – es ist Connors erfolgreichstes Album überhaupt.

Eben im Januar zum vierten Mal Mutter geworden, steht sie schon wieder auf der Bühne. Kein Hindernis: 2016 spielte sie ihre Konzerte schwanger. Sarah Connor ist ein Kraftpaket und diese Kraft ist es, die die Fans auch heute begeistert. Wie in dem Song "Anorak", in dem eine alte Beziehung gleich einem Kleidungsstück abgelegt, ja weggeworfen wird. "War mir eh zu groß", knurrt Connor ins Mikrofon. Das Publikum brüllt textsicher mit.

Trotz ihrer oft ernsten und ergreifenden Lieder muss Connor ab und zu unvermittelt lachen: Als ob es sie überraschen würde, dass das Publikum sich so mitreißen lässt von ihren deutschen Texten. Es ist ein ehrliches, lockeres Lachen von ansteckender Natürlichkeit: Für diese erhält sie begeisterte Zurufe aus der Menge, greift sie auf und kommt so mit ihren Fans ins Gespräch. Die Authentizität der Sängerin macht aus dem Riesenevent ein privates Erlebnis.

Natürlich ist auch ein Medley der alten englischen Hits Pflicht. "From Sarah With Love" hallt durch die Arena wie ein Echo aus längst vergangener Zeit. Eine schöne Erinnerung, aber die Botschaft ist klar: Da steht eine reifere Sarah Connor und nicht mehr das Popgirl der ...

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