Berlin: Schüsse, Geschrei, Panik: Die Bundespolizei übt Terrorlagen

Terrorübung am Bahnhof Lichtenberg

"Seien Sie bitte nicht beunruhigt, wenn Sie bewaffnete Polizeibeamte und laute Knallgeräusche wahrnehmen", hallt es durch den Bahnhof in Lichtenberg. Menschen bleiben stehen und drehen sich verwundert um, als mehrere Spezialkräfte der Bundespolizei an ihnen vorbei die Treppe hinunter und in Richtung Tunnel stürmen. Denn dort haben drei Terroristen mehrere Reisende attackiert.

Was da stattfindet, ist eine der größten Terrorübungen der Bundespolizei der vergangenen Jahre. 400 Beamte, darunter die Spezialeinheiten BFE+ und GSG 9, haben am Bahnhof Lichtenberg unter Ausschluss der Öffentlichkeit in mehreren Szenarien Attacken durch Terroristen geübt. Teile des Bahnhofes wurden abgeriegelt und mit Sichtschutz versehen, ein kompletter Zug abgeparkt, um das Gelände vor neugierigen Blicken von Zuschauern zu schützen. Von 12 bis 20 Uhr waren die Gleise 20 bis 22 und Teile des Tunnels komplett gesperrt.

Drei Terroristen attackieren gleichzeitig Reisende mit Waffen und Sprengstoff

Der Sinn dieser Übung ist, dass die Bundespolizei testen will, wie die Einsatzkräfte reagieren, wenn es um sie herum knallt, die Leute schreien, Panik herrscht. Drei Terroristen attackieren gleichzeitig Reisende mit Waffen und Sprengstoff. Einer der Terroristen wird im Tunnel getötet, die anderen beiden setzen ihre Attacke auf dem Bahnsteig fort und werden später von den Spezialeinheiten "neutralisiert", wie es im Polizeisprech heißt.

So lautet das ungefähre Szenario, das von Schiedsrichtern überwacht und von weite...

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