Berlin : In Schmargendorf entstehen 973 neue Wohnungen

Maximilians Quatier Schmargendorf

Die Bagger rollen: In Schmargendorf ist am Donnerstag der Bau des Maximilians Quartiers gestartet. Auf dem rund 48.000 Quadratmeter großen Gelände an der Forckenbeckstraße, auf dem früher ein Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen beheimatet war, sollen in den kommenden vier Jahren 973 neue Wohnungen entstehen. Kostenpunkt: 400 Millionen Euro. Für die Groth Gruppe eine lohnende Investition: "Wir wissen, dass Charlottenburg-Wilmersdorf ein gefragter Bezirk ist", sagt Geschäftsführer Thomas Groth. Die ersten Wohnungen stehen bereits zum Verkauf.

Der Weg bis zum Baustart war für die Bauherren lang. Erst ein Kompromiss mit dem Kleingartenverein führte letztlich zum ersehnten Baurecht. Das einstige Angebot der Deutschen Post, das 4,7 Hektar große Gesamtareal für "nur" 600.000 Euro erwerben zu können, hatte der Verein 2006 ausgeschlagen. Die luxemburgische Firma Lorac nutzte die Gunst der Stunde, erwarb das Gelände und verkaufte es 2015 für "bedeutend mehr Geld", wie Groth sagt, an die Groth Gruppe.

Kompromiss mit dem Kleingartenverein

In der Folge entwickelte sich ein Streit. Die Kleingärtner fürchteten um ihr Areal. Einen konsequenzlosen Volksentscheid zu Gunsten der Kleingärtner und einige politische sowie rechtliche Scharmützel später, einigten sich das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, der Bezirksverband Wilmersdorf der Kleingärtner und die Groth-Gruppe auf einen Deal: Die Hälfte des Grundstücks darf der Verein weiter nutzen, die andere Hälfte wird bebaut, aber mit gleichble...

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