Berlin: Showdown bei der Südwest-CDU

Ex-Justizsenator Thomas Heilmann ist zum Direktkandidaten der CDU Steglitz-Zehlendorf gewählt worden.

In der Schlammschlacht um die Bundestagskandidatur der CDU in Steglitz-Zehlendorf sucht die Partei fieberhaft nach einem Ausweg. Gleichzeitig nimmt der Streit zwischen den beiden Kontrahenten Karl-Georg Wellmann und Thomas Heilmann bizarre Züge an. Die Bundes-CDU hat sich mittlerweile besorgt bei den Berliner Christdemokraten über die Vorgänge erkundigt. Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl kommt ein Fälschungsskandal in den eigenen Reihen zur Unzeit.

Der bisherige Bundestagsabgeordnete aus Steglitz-Zehlendorf, Karl-Georg Wellmann, und der gegenwärtige CDU-Bezirkschef, Thomas Heilmann, stehen sich unmittelbar vor der Stichwahl zur Kandidatur am kommenden Sonntag weiterhin unerbittlich gegenüber. Mittlerweile sind mehrere Strafanzeigen auf den Weg gebracht. Die Stimmung ist vergiftet.

Wellmann steht wegen möglicher Verstrickungen in einen Dokumentenfälschungsskandal in der Kritik. Ein Bericht des Landesjustiziars dazu empfiehlt der Partei die Einschaltung der Staatsanwaltschaft. Wellmann selbst wittert eine Intrige seines Kontrahenten Heilmann und hat seinerseits Strafanzeige gegen den Urheber des Berichtes erstattet. Ein weiterer Strafantrag gegen Heilmann soll ebenfalls unterwegs sein. Sowohl Wellmann als auch Heilmann weisen jede Schuld von sich und bekräftigen ihre Absicht, am Sonntag gegeneinander anzutreten.

Der Schaden für die CDU ist weit über den Bezirk hinaus enorm. "Wir haben es mit miesen Intrigen zu tun, das ist sehr unappetitlich und sehr, sehr hässlich", fasst CD...

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