Wahl 2017: So ringt die Berliner CDU um die Bundestagsliste

Hinter den Kulissen wird in der Partei um die aussichtsreichen Plätze gekämpft. Kulturstaatsministerin Grütters wird Spitzenkandidatin.

Auch einen Tag nach dem Ende des Streits um den Bundestagskandidaten von Steglitz-Zehlendorf glühten bei der Hauptstadt-CDU die Telefondrähte weiter. Den Grund dafür stellt die am Dienstag anstehende Präsidiumssitzung der Partei dar. Auf der Sitzung soll die Landesliste aufgestellt werden, die über den sicheren Einzug in den Bundestag entscheidet. Vor vier Jahren konnte die Berliner CDU mit neun Kandidaten in den Bundestag einziehen, in diesem Jahr rechnet die Partei mit deutlich weniger Sitzen.

Umso begehrter und umkämpfter sind die vorderen Listenplätze, um die bis in den späten Montagabend hinein heftig gerungen wurde. CDU-Generalsekretär Stefan Evers soll das Personaltableau zusammen mit seinem Vorgänger Kai Wegner ausarbeiten. Offiziell äußern wollte sich aber niemand. "Derzeit kursieren so viele Listen wie seit Jahren nicht", sagte ein führender Parteifunktionär, der nicht genannt werden wollte.

Es kursierten wechselseitige Fälschungsvorwürfe und gegenseitige Klagedrohungen

Als sicher gilt, dass die ersten drei Plätze mit der Spitzenkandidatin und CDU-Landeschefin Monika Grütters, dem Spandauer Bundestagsabgeordneten Kai Wegner und Jan-Marco Luczak aus Tempelhof-Schöneberg besetzt werden sollen. Aus Parteikreisen verlautete, dass Grütters Wegner den zweiten Platz zugesichert habe. Luczak hatte vor vier Jahren ein Direktmandat in seinem Bezirk gewonnen und gilt als einer der fleißigsten Berliner Christdemokraten im Bundestag.

Dahinter ist ein erbitterter Kampf um die weitere...

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