Berlin: Solidaritäts-Event für Pressefreiheit am Brandenburger Tor

Unter dem Motto "Auf die Presse" kommen zahlreiche Menschen zusammen, um für inhaftierte Journalisten zu demonstrieren.

Am internationalen Tag der Pressefreiheit kamen am Brandenburger Tor in Berlin zahlreiche Menschen zusammen, um für die Freilassung von inhaftierten Journalisten in der Türkei und weltweit zu demonstrieren. Eingeladen hatte die Initiative Freundeskreis #FreeDeniz, die sich für den deutsch-türkischen "Welt"-Journalisten Deniz Yücel einsetzt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr von dem Moderator und Journalisten Michel Friedman. In seiner Eröffnungsrede sagte er unter anderem: "Deniz Yücel ist ein Gesicht für das was passiert, wenn man den Anfängen nicht wehrt." Nach Friedman wurde Udo Lindenberg mit einer Videobotschaft zugeschaltet. "Die Einschränkung der Pressefreiheit ist der Beginn der Zerstörung unserer Demokratie", sagte der Musiker.

Auch zahlreiche Bands und Künstler stehen an diesem 3. Mai auf der Bühne: Angekündigt haben sich Antilopen Gang, Jasmin Tabatabai, Jilet Ayse, PeterLicht, sookee, Andreas Dorau, Sultan Tunc, Notwist, Die Sterne, Christiane Rösinger, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Mikail Aslan und der taz-Chor. Außerdem melden sich unter anderem auch Oliver Welke, Tanit Koch und Peter Kloeppel zu Wort. Die Konzerte sollen bis 22 Uhr am Abend dauern.

Unterstützt wird das "Auf die Presse"-Event von Amnesty International, Reporter ohne Grenzen Deutschland, KulturForum TürkeiDeutschland und vielen Medienpartnern.

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