In Berlin vermutet: Polizei fahndet nach mutmaßlichem Messerstecher

Der 23-Jährige soll im November in Bremen einen Mann erstochen haben. Der Tatverdächtige könnte sich in Berlin aufhalten.

Bremen/Berlin. Die Bremer Polizei fahndet deutschlandweit nach dem 23-jährigen Muslim Aliyashanov, der im November 2017 einen 20-Jährigen mit einem Messer tödlich verletzt haben soll. Die Ermittler vermuten den Tatverdächtigen in Berlin. Die Staatsanwaltschaft Bremen hat 5000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgelobt.

Wie die Bremer Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, soll Aliyashanov am 2. November einen 20-Jährigen im Bremer Steintorviertel mit einem Messer tödlich verletzt haben. Der Tatverdächtige soll laut Ermittlungen am Tag vor der Tat von Berlin nach Bremen gereist und einem Tag nach dem Tötungsdelikt wieder in die Hauptstadt zurückgekehrt sein. Seit dem 4. November fehle jede Spur von ihm, so die Bremer Beamten.

Nach zwei Fahndungsaufrufen in der überregionalen Fernsehsendung "Aktenzeichen XY" gingen Hinweise ein, dass der Gesuchte in Berlin gesehen worden sein soll. Der 23-Jährige soll Kampf- und Boxsport betreiben und in der Vergangenheit an entsprechenden Veranstaltungen teilgenommen haben.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und fragt, wer Angaben zum Aufenthaltsort des Täters machen kann.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung von 5000 Euro ausgelobt. Hinweisgeber wenden sich bitte an den Kriminaldauerdienst unter 0421-362-3888 oder jede andere Polizeidienststelle.

Der Fahndungsaufruf in russischer Verschriftung:

Полицай Бремена просит о помощи в поиске Муслима Алясханова.

2.11.1...

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